Im Namen der Beteiligung
Eine der Aufgaben unserer Arbeit besteht darin, die Beteiligung der jeweiligen Zielgruppe zu unterstützen, zu stärken und zu mobilisieren. Sei es in Form der Gestaltung öffentlichen Raums, das appelieren an die Ausübung des Wahlrechts oder der Umsetzung partizipativer Aktivitäten. Letzteres war der Fall mit einem Teenie aus einem der Parks. Sie hatte vor einigen Monaten den Wunsch geäußert, mit unserer Unterstützung eine Parkour-Aktivität durchzuführen. Wir vereinbarten, dass sie sich über die Übungen Gedanken machen würde und dass wir uns eines Tages mit Stift und Papier zusammensetzen würden, um es zu organisieren. Und so kam es, dass sie am vereinbarten Termin mit einer Liste von Ideen ankam, darunter Materialien, wo im Park sie stattfinden würden und mögliche Preise.
Es handelt sich um ein kleines, jedoch keineswegs unbedeutendes Projekt, da es deutlich macht, wie essenziell ein Raum für Dialog ist, in dem jede Stimme gehört werden kann. Es unterstreicht die Bedeutung von Ideen – unabhängig vom Alter der Personen, die sie äußern – und zeigt, dass partizipative Prozesse auch von Jugendlichen initiiert und mitgestaltet werden können.