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Online-Arbeit in Corona-Zeiten
von Senffabrik
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Online-Arbeit in Corona-Zeiten

Während der alljährlichen Frühjahrsklausur der Senffabrik Anfang März verdichteten sich in den Medien bereits Meldungen bzw. Anzeichen eines österreich- und wienweiten Lockdowns, der die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie eindämmen sollte. Direkt nach der Rückkehr von der Klausur wurde dann das Team darüber informiert, dass ab sofort der gesamte Verein auf Homeoffice umgestellt wird. Die damit einhergehenden Veränderungen stellten nicht nur das Angebot der Senffabrik, sondern alle Einrichtungen der Offenen und Mobilen Jugendarbeit vor große Herausforderungen.

In den Folgewochen wurde dann teamintern sukzessive ein umfangreiches Online-Konzept erarbeitet, um weiterhin für die Jugendlichen bestmöglich da sein zu können. In den ersten Wochen nach dem Lockdown war das Team für die Zielgruppe von Mittwoch bis Samstag sowohl telefonisch als auch über alle einschlägigen Social Media-Kanäle (vor allem Instagram und Facebook) von 9 bis 12 Uhr und von 20 bis 22 Uhr erreichbar. Es wurde proaktiv auf die Jugendlichen zugegangen und in der weiteren Folge entstanden so vor allem telefonisch eine Vielzahl an langen Einzelgesprächen, die trotz der Umstände die Beziehungen nicht nur aufrechterhalten, sondern teilweise sogar vertieft werden konnten.

Parallel zur Erarbeitung eines neuen Konzepts eigneten sich die Mitarbeiter_innen der Senffabrik auch täglich neue Tools und Programme an, um mit den Jugendlichen neben Telefonaten auch in der Online-Welt vielfältig – und auch spielerisch in Form von Online-Spielen – in Kontakt zu bleiben. Auf den Senffabrik-Social Media-Kanälen wurden zahlreiche für die Zielgruppe wichtige Themen aufgegriffen, schwerpunktmäßig wurden dort Inputs zu Selbstfürsorge, Gewalt im sozialen Umfeld, politischen Entwicklungen und zu Fake-News geteilt. Es wurden auch regelmäßig Kochrezepte präsentiert, die die Jugendlichen einfach nachkochen konnten. Darüber hinaus nahmen wöchentlich einzelne Teammitglieder an BOJA Talks und an den virtuellen wienXtra-Stammtischen teil. Schließlich wurden auch neue Formate wie das ZOOFA (zusammengesetzt aus der Video-Call-Konferenz-Tool ZOOM und dem wöchentlich in der Anlaufstelle Senffabrik stattfindenden Come Together names SOFA) initialisiert und erprobt.

Mit Ende April ließen die Lockerungen der Regierungsmaßnahmen auch sporadisch – und unter Einhaltung der wichtigsten Sicherheitsstandards – wieder Runden des Teams Senffabrik im Sozialraum zu. Diese Rundgänge durch (Inner-) Simmering waren dann auch die ersten vorsichtigen Schritte zurück zur Normalität und sowohl die Mitarbeiter_innen als auch die Jugendlichen zeigten sich über diese langsame Rückkehr zum Alltag erleichtert. Mit dieser Umstellung, also wieder verstärkt im gewohnten Arbeitsumfeld bzw. im öffentlichen Raum unterwegs zu sein, wurden auch die Online- und Telefonzeiten schrittweise reduziert.

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