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Immer noch auf Abstand
von Mojosa
Freizeitangebot Hörbigergründe: Seilziehen

Immer noch auf Abstand …

"Bitte alle kurz stoppen, denkt daran den Abstand einzuhalten" – war so oder so ähnlich sicherlich einer der häufigsten Sätze während unserer Betreuungszeiten im Juli, gefolgt vom Ausbreiten der Arme und einer Drehung um die eigene Achse, "wenn ihr niemanden berührt, habt ihr genug Abstand zur anderen Person".

Nach der langen Zeit des Drinnen-seins und des langsamen Neustarts zog es Kinder, Teenies und Jugendliche im Juli wieder in größeren Gruppen in die Parks, sowohl der Herder- als auch der Hyblerpark sind stets gut besucht.

Die momentanen Einschränkungen (stets Abstand halten, im Bedarfsfall Maske tragen, Hände und Spielsachen desinfizieren,…) erschweren zwar die Arbeit, sind aber mittlerweile in den Alltag übergegangen. Sie haben das Spielangebot reduziert, nicht aber die Freude während unseres Angebots im Park: Bewegungsspiele, (Tuch-)Akrobatik und kurze Yogarunden, bei denen jede_r Teilnehmer_in eine Übung anleitet, kommen dem Bewegungsbedürfnis der Kids nach und fördern den Spaß an Bewegung, auch die Sportkäfige sind wieder gut gefüllt.

Neben unserem Angebot im Park haben wir, auf Wunsch der Kinder, wieder einen Schwimmausflug – wetterbedingt ins Dianabad – angeboten. Auf solchen Ausflügen ist eine andere Beziehungsarbeit möglich als im Park, da wir den Teilnehmer_innen ein besonderes Erlebnis abseits der gut bekannten eigenen Umgebung bieten. Dadurch können wir mit Kids, die im Alltag auffällig unruhig, wütend oder aufgebracht sind, gute Gespräche führen und ihre Situation ergründen so, dass wir deren Gefühlsausbrüche auch in alltäglichen Situationen besser einordnen und sie ggf. besser in die Aktion einbinden können.

Am letzten Juliwochenende haben wir gemeinsam mit den Kolleg_innen der Senffabrik einen gut besuchten Workshop im Balugarten veranstaltet – "Extrem? Oag!": Über den Winter wurde die Tür des Balugartens mit einem - terroristische, gewaltbereite Organisationen verheerlichenden - Graffito bemalt. Dies nahmen wir als Anlass um mit unseren Zielgruppen das Thema (Rechts-)Extremismus zu bearbeiten: Wir haben im Garten eine Wandzeitung  mit einigen Informationen zu extremistischen Codes, Symbolen und Organisationen aufgestellt, um in ungezwungenem Rahmen mit den Teilnehmer_innen einige Dinge anzusprechen. Zudem haben wir, gemeinsam mit den Teenies und Jugendlichen und einem externen Graffiti-Künstler, die Tür neu gestaltet und die Aktion beim gemeinsamen Grillen reflektiert und ausklingen lassen.

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